So spielen Aufsteiger: Roschütz-Kicker auf dem Weg nach oben -

Wolfgang Werler im Interview




Wolfgang Werler
(Foto: SV Roschütz)

Es ist im Fußball eine Binsenweisheit: Gute Arbeit in den Nachwuchsklassen zahlt sich aus.

Dies trifft seit einigen Jahren auch auf den SV Roschütz zu, der sich anschickt, in der kommenden Saison mit beiden Männermannschaften jeweils eine Spielklasse höher zu kicken.
 
Die Zeitung "Bieblach–Echo" sprach mit SV-Präsident Wolfgang Werler (58), der seit Februar 2009 die Geschicke des Vereins leitet.

Dieses Interview möchten wir gern hier wiedergeben.



Bieblach-Echo: Herr Werler, Sie sind ein Urgestein des Geraer Fußballs. Was hat sie bewogen, 2006 die neue Aufgabe beim SV Roschütz anzunehmen?

Wolfgang Werler: Die Roschützer haben schon seit längerem eine überaus gute Nachwuchsarbeit. Die Jugend ranführen ist für einen kleinen Verein wie unseren das A und O. Dabei möchte ich mithelfen.

Bieblach-Echo: Wie sieht Ihre Arbeit im Verein konkret aus?

Wolfgang Werler: Neben der organisatorischen Arbeit als Präsident und Geschäftsführer bin ich auch Trainer des 2. Männerteams. Diese Jungs weiter zu formen und auf das Kicken in der 1. Mannschaft vorzubereiten, ist eine Herausforderung, die mir sehr viel Spaß macht.


 

Nach dem Kreispokalsieg im letzten Jahr wollen die Roschützer nun auch im OTFB-Pokal nach der Krone greifen. (Foto: Jens Lohse)


Bieblach-Echo: In dieser Saison eilen beide Männerteams von Sieg zu Sieg. Wohin soll der Weg führen?

Wolfgang Werler: Der Aufstieg
der 1. Mannschaft in die Bezirksliga ist fest eingeplant. Das Team mit seinem Altersdurchschnitt von nur 21 Jahren ist so talentiert, die müssen einfach höherklassiger spielen. Und das werden wir auch schaffen. Was meine 2. Mannschaft betrifft: Ganz klar, wir wollen in die Stadtliga.

Bieblach-Echo: Die Konkurrenz der Vereine in der Stadt ist groß. Wie wirbt Ihr Verein um den jüngsten Nachwuchs?

Wolfgang Werler: Wir sind auf Schulsportfesten vertreten und bieten selber  Schnupperkurse für die Jüngsten an.

Bieblach-Echo: Was tut sich rund um den 2004 sanierten Sportplatz?

Wolfgang Werler: Zwei Dinge haben wir uns für die nähere Zukunft vorgenommen. Erstens wollen wir ein paar Sitzmöglichkeiten mehr für unsere treuen Zuschauer schaffen. Und wir brauchen endlich für das Training eine Flutlichtanlage auf unserem großen Platz. Ich hoffe, dass wir dies mit Förderung und viel, viel Eigenleistung unserer Mitglieder und Unterstützer demnächst hinbekommen.

Bieblach-Echo: Herr Werler, wir
danken ihnen für das Gespräch.


Eckdaten des SV Roschütz 1886:

Gründung des Vereins: 1886

Anzahl der Mitglieder heute: 200, Fußball-Sparte: 120

Verschiedene Abteilungen im SV: Fußball (1. und 2. Männer, Fußball (1. und 2. Männer, Alte Herren, alle Nachwuchsklassen außer aktuell die B-Jugend), Volleyball und Gymnastik.

Historisches: Zu DDR-Zeiten hieß der Verein Chemie Roschütz, Rückbenennung nach der Wende.

Sportliche Erfolge (Auszug):
1. Fußball-Männermannschaft: 5-facher Kreispokal-Sieger seit 2002, 2-facher Finalist, derzeit Tabellenführer der Stadtliga Gera. In der laufenden Saison 2009/2010 steht das 1. Team im Halbfinale des Bezirkspokals Ostthüringen (!), besiegte dabei souverän die höherklassigen Bezirksligisten Lok Saalfeld (5:3), FSV Lucka (4:2) und SV Rositz (4:0). Im Halbfinale trifft die Mannschaft von Trainer Schachtschabel am 1. April 2010 auswärts auf den Altenburger Kreisligisten SV Gößnitz.

Termin-Tipp für 2010: Fußballfans sollten bereits jetzt notieren, dass am 1. Mai 2010 ein besonderer Leckerbissen auf sie wartet. Der SV Roschütz ist dann Gastgeber des Pokalendspiels der Stadt Gera.

Weitere Infos zum Verein: 
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