Einstand nach Maß




Robin Vogtland (Foto: Lohse)

Zum ersten Mal lief der 24-jährige gebürtige Saarländer Robin Vogtland am Sonnabend im Trikot von Verbandsligist BSG Wismut Gera auf. Nach der Partie unterhielt sich Jens Lohse mit ihm:

Wie fühlen Sie sich nach Ihrem ersten Spiel für den neuen Verein?


Ich bin auf jeden Fall froh, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Mein letztes Spiel hatte ich Mitte Oktober mit Zweibrücken in der Regionalliga gegen die TSG Hoffenheim II bestritten. Es hat Spaß gemacht. Es ist immer wichtig, das erste Testspiel zu gewinnen. Das sorgt für Ruhe. Mit meiner Leistung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.

Wenn man als Verteidiger ein Tor schießt und eines vorbereitet, kann man doch von einem Einstand nach Maß reden, oder?

Es freut mich, dass ich gleich ein paar Offensivaktionen einbringen konnte. Das ist mir wichtig. Tore schieße ich nicht so oft. Schön, dass es heute trotzdem geklappt hat.

Sie waren erst vor der Saison aus Homburg nach Zweibrücken gewechselt. Weshalb der schnelle Abschied?

Ich hatte mir in Zweibrücken eine Verletzung zugezogen. Danach gab es einige Differenzen zwischen mir und dem Vorstand. Da haben wir uns entschlossen, den Vertrag vorzeitig aufzulösen. Ich wollte einmal raus aus dem Saarland, hatte auch andere Angebote vorliegen, habe mich aber letztlich für Gera entschieden.


Warum?

Ich habe hier einen Job bei einem Mediensender erhalten. Mein Volontariat startet am Montag. Ich freue mich schon darauf, habe aber noch keine Ahnung, was mich da wirklich erwartet. Für das Training bleibt jedenfalls Zeit.

Und was haben Sie mit Wismut Gera vor?

Wismut Gera ist ein Traditionsverein. Darüber habe ich mich schon informiert. Wir wollen in der Verbandsliga noch einmal oben angreifen. Mal sehen, was geht. Persönlich will ich so fit werden, wie ich es in der Regionalliga war. Dann sollte noch einiges möglich sein.


Vielen Dank für das Gespräch!














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